Call for Papers, Fremdheit und Armut, Summer School, Trier

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Call for Papers, Fremdheit und Armut, Summer School, Trier

Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart

Appel à contributions
Date limite : 30.04.2011

 

 

Summer School des SFB 600
Universität Trier

16.09.2011-18.09.2011, Trier
Deadline: 30.04.2011

Der Trierer Sonderforschungsbereich 600 'Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart' befasst sich seit annähernd zehn Jahren mit den gesellschaftlich zentralen Phänomenen von Fremdheit und Armut sowie ihren Repräsentationen. In über zwanzig Teilprojekten wird der Wandel in der Öffnung und Schließung mediterraner und europäischer Gesellschaften gegenüber den wirtschaftlichen, politischen, religiösen und sozialen Bedürfnissen von Fremden und Armen in der langen historischen Perspektive von der Antike bis zur Gegenwart untersucht (weitere Informationen unter: http://www.sfb600.uni-trier.de/).

Die Promovierenden des SFB 600 veranstalten vom 16. bis 18. September 2011 eine Summer School mit dem Titel 'Fremdheit, Armut und ihre Repräsentationen. Theorien, Methoden und Perspektiven', deren Ziel es einerseits sein soll, die eigenen Forschungen noch einmal in breiteren methodologischen und inhaltlichen Kontexten zu reflektieren und andererseits externen Promovierenden die Möglichkeit bieten soll, ihre Forschungsprojekte im Kontext des SFB vorzustellen und zu diskutieren. Vorrangig sollen theoretische und methodische Konzepte im Hinblick auf die Frage- und Problemstellungen der eigenen Dissertation und mit Hilfestellung externer Moderatoren und Kommentatoren erörtert werden. Im Mittelpunkt steht das als zentrales analytisches Instrumentarium des SFB das Begriffspaar Inklusion/Exklusion, mit dem unterschiedliche Semantiken, Institutionen, Praktiken und Strukturen gesellschaftlichen Umgangs mit Fremden und Armen, aber auch anderen Marginalisierungen beleuchtet werden sollen. Ein Schwerpunkt wird u.a. auf der Diskussionkultur- und sozialwissenschaftlicher Konzepte von Repräsentation liegen und hier insbesondere auf dem Aspekt der (politischen) Stellvertretung sowie der Generierung und Wirkungsmächtigkeit sozialer Repräsentationen (z.B. von Armut oder Fremdheit). Daneben können beispielsweise aber auch diskursanalytische Theorien des 'New Historicism' näher betrachtet werden.

Promovierende, die zu den Themenbereichen Fremdheit, Armut und/oder ihren Repräsentationen arbeiten oder methodisch ähnliche Ansätze verfolgen, sind herzlich eingeladen, Vortrags- oder Sektionsvorschläge einzureichen.

Willkommen sind Vorschläge für Beiträge aus allen Fachbereichen. Sie sollten in Form eines Abstracts (max. 800 Wörter) zusammen mit einem kurzen Lebenslauf und den aktuellen Kontaktdaten bis 30.04.2011 per Mail bitte an folgende Adresse gesandt werden: Wiebke Wiede (Koordinatorin des SFB-Graduiertenkollegs): Cette adresse email est protégée contre les robots des spammeurs, vous devez activer Javascript pour la voir. .

 

 

Source : Site de la Mommsen Gelsellschaft

 

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